STAND UP COMEDIAN
STEFAN

LEONHARDSBERGER

Über Stefan

Stefan Leonhardsberger ist seit vielen Jahren auf den Kabarett- und Comedybühnen zwischen Wien, München und Stuttgart zuhause. 

Nach musikalischen Erfolgsproduktionen wie „Da Billi Jean is ned mei Bua“ und dem Kabarett-Thriller „Rauhnacht“ begeisterte er zuletzt mit seinem ersten Comedy-Solo “Ja” über seinen Alltag als Familienvater mehr als 25.000 Zuschauer:innen. 

Mit seinem neuen Solo-Programm „Herzklopfen“ geht er noch weiter: Während draußen Krisen die Schlagzeilen bestimmen und Künstliche Intelligenz alles verändert, stellt er sich die Frage: Habe ich wirklich etwas zu erzählen – oder wäre es besser, einfach den Mund zu halten?

Und genau da meldet sich etwas anderes: sein Herz. Und das hat einiges zu sagen, wenn er wirklich hinhört. Herzerfrischend ehrlich berichtet Leonhardsberger von den geheimen Wünschen, widersprüchlichen Sehnsüchten und peinlichen Schwächen die, ach!, in seiner Brust wohnen.

Doch es geht ihm nicht darum zu schockieren oder zu provozieren. Sein Ziel ist, im gemeinsamen Lachen vielleicht sogar ein Stück Heilung zu finden.

Und wenn Worte allein nicht mehr reichen, wird gesungen – als ginge es um Leben und Tod. Oder zumindest darum, wie man den Geschirrspüler richtig einräumt.

Herzklopfen

Wie überlebt man Sperrmüll-Dates mit der Ehefrau, spontanen Kontrollbesuch vom Jugendamt und einen Nachbarn, der besser „nagelt“ als man selbst?

In „Herzklopfen“ erzählt Stefan Leonhardsberger von der täglichen Herausforderung, als Partner, Heimwerker und Familienoberhaupt zu bestehen.

Zwischen Meniskus-OPs, Grillabenden mit Profi-Besserwissern und heimlichen Haschkeksen fragt er sich: Bin ich mit 40 noch cool oder schon wie mein eigener Vater? Heraus kommt ein Abend voller Gags, Gesang und intimer Geständnisse – witzig, unverschämt und mitten ins Herz.

Rauhnacht

Ein Kabarett-Thriller von Paul Klambauer
Mit Stefan Leonhardsberger und Martin Schmid

Stefan Leonhardsberger verkörpert in „RAUHNACHT“ zehn abseitige Charaktere vom alleinerziehenden Bauern bis zur psychopathischen Teenagerin, die Tarantino nicht besser hätte erfinden können. Martin Schmid begleitet die bitterböse One-Man-Show mit cineastischem Live-Soundtrack.

Als die 15-jährige Nora Höllerbauer in der Neujahrsnacht spurlos verschwindet, macht sich ihr Vater Erich auf die Suche nach ihr. Doch statt auf seine Tochter trifft der einsame Landwirt nur auf halbstarke Schnapsleichen, verängstigte Dörfler und einen geschwätzigen Raben. Ein dunkles Geheimnis umgibt Noras Verschwinden – und schon bald färbt sich der Schnee im beschaulichen Engelsberg purpurrot.

Autor Paul Klambauer entwirft in diesem schwarzhumorigen Winterthriller zehn Charaktere, die Stefan Leonhardsberger im ekstatischen Alleingang auf die Bühne bringt. Er singt, tanzt, geht sich selbst an die Wäsche, während sich eine mysteriöse Geschichte entspinnt, die uns lebhaft vor Augen führt, warum man an Silvester besser zu Hause bleibt. Sein Partner Martin Schmid sorgt als akustischer Bühnenbildner mit Gitarre und Stimme für den Live-Soundtrack.

Kaffee und Bier

Eine musikalische Lesung
Mit Stefan Leonhardsberger und Stephan Zinner

Wie 95% der Österreicher schätzt Stefan Leonhardsberger das Kaffeehaus, insbesondere das Wienerische, als Institution besonderer Art, die mit keiner in der Welt zu vergleichen ist. Und wie 95% der Bayern schätzt Stephan Zinner das Wirtshaus, insbesondere das Münchnerische. Beide Orte haben Literaten, Komponisten, Freidenker und Philosophen inspiriert, geprägt und verändert. In „Kaffee und Bier“ lesen die beiden Kabarettisten Texte von eben diesen – auf der österreichischen Seite u.a. Karl Kraus, Arthur Schnitzler, Joseph Roth, Egon Fridell und Anton Kuh. Auf der bayerischen Seite sind u.a. Oskar Maria Graf, Joachim Ringlnatz, Gerhard Polt, Frank Wedekind und Karl Valentin vertreten. Wie es die Auswahl zeigt, kann es heiter, wolkig, laut und leise werden – alles in allem eine österreichisch, bayerische Melange, mit der ein Versuch unternommen wird, die Eigenheiten, oder vielleicht sogar die Gemeinsamkeiten, dieser beiden Volksstämme zu beleuchten. Und wer Zinner und Leonhardsberger kennt, wird zwischendurch heiter gesungen.